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Praktikumsformen

Die wichtigsten Unterschiede bei den verschiedenen Praktikumsformen finden Sie in der folgenden Übersicht.

+Schülerpraktikum

Art des Praktikums: Schülerpraktikum - auch: Schülerbetriebspraktikum, Pflichtpraktikum

Zielsetzung: Einblick in die Arbeitswelt; Kennenlernen eines bestimmten Berufs- oder Ausbildungsfeldes

Altersgruppe: 14 bis 17 Jahre, Klassen 9, 10 und 11

Schulform: Sonder-, Haupt-, Realschulen, Gymnasien, Berufsfachschulen (BFS)

Dauer: Meist im Block von 2 bis 3 Wochen; (an einigen Schulen ein Praxistag in der Woche)

Besonderheiten: Das Schülerpraktikum ist eine Schulveranstaltung. In den meisten Fällen besuchen betreuende Lehrkräfte den Betrieb 1 bis 2 mal. Die Schüler erhalten einen Vordruck für eine Praktikumsbewertung durch den Betrieb und müssen eine Mappe oder eine Präsentation über das Praktikum erstellen. Eine Vergütung ist nicht vorgesehen. Das Jugendarbeitsschutzgesetz ist zu berücksichtigen.

+Freiwilliges Praktikum

Art des Praktikums: freiwilliges Praktikum - Ferienpraktikum, Praktikum ohne schulischen Bezug, Praktikum als Teil des Auswahlverfahrens (Probearbeiten)

Zielsetzung: Individuell: s. o., aber oft auch Herstellung von Kontakten, Teil eines Auswahlverfahrens

Altersgruppe: 15 - 25 Jahre

Schulform: schulformunabhängig

Dauer: einige Tage bis mehrere Wochen

Besonderheiten: Die zu verrichtenden Tätigkeiten dürfen nicht in den produktiven Arbeitsprozess einbezogen werden (Ferienjob). Inhalte, Arbeitszeiten etc. werden individuell abgesprochen. Eine Vergütung ist eher unüblich.

+Einstiegsqualifizierung (EQ)

Art des Praktikums: Einstiegsqualifizierung (EQ) - Ähnlich: Praktika im Rahmen von geförderten Bildungsmaßnahmen

Zielsetzung: Vorbereitung auf einen Ausbildungsberuf und nach Möglichkeit Übernahme in die Ausbildung

Altersgruppe: Jugendliche von 18 bis 25 Jahren mit Schwierigkeiten, einen Ausbildungsplatz zu finden

Schulform: schulformunabhängig

Dauer: Förderdauer 6 - 12 Monate (EQ) oder nach Absprache

Besonderheiten: Praktikumsverträge müssen abgeschlossen werden. Agentur für Arbeit, zuständige Kammer oder Bildungsträger sind involviert. Maßnahmen werden bezuschusst. Es bestehen Möglichkeiten, dass Lernerfolge auf eine anschließende betriebliche Ausbildung angerechnet werden.

+Einjähriges Praktikum für die Fachhochschulreife

Art des Praktikums: Einjähriges Praktikum für die Fachhochschulreife

Zielsetzung: Erwerb der Fachhochschulreife (FHR)

Altersgruppe: 17 - 21 Jahre

Schulform: a) nach Klasse 11, Gymnasium oder b) während der Fachoberschule (FOS)

Dauer: 1 Jahr

Besonderheiten: Der berufsbezogene Teil der Fachhochschulreife kann durch ein einjähriges Praktikum erworben werden.

  1. kein Schülerstatus, Sonderregelungen
  2. Schülerstatus, Auflagen seitens der Schule

 

 

Quellen:

http://www.praktikum-bewerbungen.de/alle-praktikumsarten/ 

und

„Praktikumsleitfaden für Betriebe" – Informationen und Materialien zur Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Praktika von Q-net Ausbildung in kleinen und mittleren Unternehmen: Service- und Qualifizierungsnetzwerk

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Tanja Leis
Fachbereich Fachkräfte
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