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4. Stellenanzeigen

Stellenanzeigen sind nach wie vor ein wichtiges Recruiting-Instrument. Für die grenzüberschreitende Personalsuche bietet sich das Internet besonders an. Es gibt verschiedenste internationale Job-Börsen, auf denen Stellenanzeigen veröffentlicht werden können, zum Beispiel:


Zudem gibt es länderspezifische Internet-Jobportale, die zwar mehr Vorarbeit erfordern, jedoch in der Regel größeren Erfolg versprechen. Denn hier platzierte Stellenanzeigen erreichen mehr potenzielle Kandidaten im Ziel-Land. Eine Übersicht findet sich unter: www.stellenboersen.de.

Stellenanzeigen in ausländischen Printmedien bieten den Vorteil, dass die direkte Ansprache von potenziellen Mitarbeitern im jeweiligen Land gewährleistet ist. Allerdings ist der Aufwand hierfür etwas höher.

Nutzen und Stärken

Stellenanzeigen in internationalen oder landesspezifischen Internet-Jobbörsen erreichen viele potenzielle Bewerber und können ohne großen Aufwand vom Schreibtisch aus geschaltet werden. Der Preis für diese bequeme Personalsuche besteht jedoch zum einen darin, dass die Arbeitgeberkonkurrenz in den Portalen verhältnismäßig stark ist. Zum anderen tun sich Unternehmen mit einem regional begrenzten Bekanntheitsgrad beispielsweise im Rahmen von Recruiting-Events wesentlich leichter, geeignetes Personal zu finden.

Letztlich fällt bei dieser Suchstrategie besonders der Folgeaufwand ins Gewicht. Die Erfahrung lehrt zwar, dass dieser Weg der Personalwerbung vielfach geeignete Bewerber erreicht. Allerdings sollte der Aufwand der anschließenden Personalauswahl nicht unterschätzt werden.

Stellenanzeigen in ausländischer Printmedien zeichnen sich durch einen höheren Aufwand aus. Allerdings können durch Printanzeigen potenzielle Bewerber unmittelbar angesprochen werden und die Konkurrenz zu anderen Arbeitgebern ist vergleichsweise niedrig.

Praxistipps

Bei der Gestaltung einer Stellenanzeige in internationalen Jobbörsen oder im Ausland sollten in erster Linie die allgemeinen Hinweise im Leitfaden "Personalmarketing" beachtet werden.

Eine besondere Rolle spielen darüber hinaus der Sprachgebrauch und die kulturellen Besonderheiten. Die Verwendung von Englisch oder im Idealfall der jeweiligen Landessprache versteht sich von selbst. Doch der Sprachgebrauch und landesspezifische Besonderheiten sind für eine Person anderer Herkunft nicht ohne weiteres zu erfassen. So ist es beispielsweise in Großbritannien üblich, dass Bewerber sehr direkt angesprochen werden und dass Stellenanzeigen bereits mit einer Angabe des Gehalts versehen sind. Daher sollte man sich gegebenenfalls von einem muttersprachlichen Landesvertreter oder durch eine der oben genannten Organisationen unterstützen lassen.

Möchte ein Unternehmen auf dem weltweiten Arbeitsmarkt auf sich aufmerksam machen, müssen die internationalen Stellenanzeigen nicht nur korrekt übersetzt sein. Sie müssen auch auf der Firmenwebseite entsprechend präsentiert und für jeden Interessenten zugänglich gemacht werden.

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