Erstellt von:

1. Chancen und Potenziale

 
Eine systematische Nachwuchsförderung verbindet die bedarfsgerechte und strategieorientierte Personal- und Nachfolgeplanung des Unternehmens mit der individuellen Karriereplanung der Potenzialträger.

 
Damit können positive Effekte auf mehreren Ebenen erzielt werden: Aus der Perspektive der Sicherung des zukünftigen Bedarfs an Fach- und Führungskräften steht die Optimierung der internen Stellenbesetzung im Vordergrund.

Mit einer gewissen Vorlaufzeit (häufig zwischen sechs und 24 Monaten) lassen sich zukünftige Personalengpässe abfangen und ein Pool an Fach- oder Führungskräften aufbauen, welche bei Bedarf zum Einsatz kommen. Dadurch können die Kosten für die aufwendige externe Personalsuche reduziert werden. Das Risiko von teuren Fehlbesetzungen wird minimiert.

Entwicklungsperspektiven

Aber auch wenn das interne Reservoir den Bedarf an Fach- und Führungskräften nicht vollständig abdecken kann. Untersuchungen belegen, dass nicht die Höhe des Gehalts oder die Arbeitgebermarke ganz oben auf der Wunschliste potenzieller Bewerber stehen, sondern das Angebot attraktiver Qualifizierungsmaßnahmen und Entwicklungsperspektiven. Damit erhöht die Nachwuchsförderung nicht nur die Unabhängigkeit vom externen Arbeitsmarkt, sie leistet auch einen wertvollen Beitrag zur Personalgewinnung.

Durch die inhaltliche Ausrichtung und den Aufbau der Programme können die Teilnehmer gezielt die Kompetenzen und das Know-how aufbauen, welche von dem Unternehmen benötigt werden. Die Ausrichtung kann vom Aufbau fachlicher bis hin zu sozial-kommunikativen Kompetenzen reichen, die vermehrt in Führungspositionen benötigt werden. Die Passung von benötigten und vorhandenen Kompetenzen ist auf dem Arbeitsmarkt nur selten zu finden.

Mitarbeiterführung und Karriereentwicklung

Veränderungen in der Mitarbeiterführung lassen sich kaum in kurzen Seminaren erreichen. Eine entsprechende Ausrichtung der Nachwuchsförderung vorausgesetzt, eignet sich dieser Ansatz in besonderem Maße, um eine neue Führungs- oder Unternehmenskultur zu etablieren.

Oftmals ist ein höheres Gehalt kein Garant für den Verbleib im Unternehmen Die Nachwuchsförderung bindet demnach die Leistungsträger. Sie ist mit attraktiver Weiterbildung, neuen Herausforderungen und der Übernahme verantwortungsvoller Tätigkeiten verbunden.

Aus Perspektive der Mitarbeiter bedeutet Nachwuchsförderung in erster Linie Karriereentwicklung. Eine gute Kommunikation nach außen vorausgesetzt, steigern entsprechende Ansätze damit auch die Arbeitgeberattraktivität und können die Entscheidung zukünftiger Bewerber beeinflussen.

Neu: RKW Magazin 1/2016

Druckfrisch: Das neue RKW Magazin zum Thema Azubimarketing ist erschienen.

Mut zur Vielfalt

Service

zum Fachkraefte-Blog