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4. Ermittlung der Ab- und Zugänge

Sobald die Planung des Gesamtpersonalbedarfs abgeschlossen ist, müssen die voraussichtlichen Personalab- und -zugänge für den Planungszeitraum ermittelt werden. Eine leicht zu handhabende Möglichkeit stellt die Abgangs- Zugangstabelle dar.

Diese Tabelle ist eine erweiterte Fluktuationsstatistik. Auf Grundlage der bisherigen Ab- und Zugänge gibt sie eine Prognose über die voraussichtlichen Personalbewegungen im Planungszeitraum. Je länger diese Statistik geführt wird, umso sicherer werden die Prognosen.

Aufteilung nach Qualifikationsgruppen

In einem ersten Schritt wird die vorhandene Belegschaft nach festgelegten Qualifikationsgruppen aufgeteilt. Dann wird die Zahl der Ab- und Zugänge für jede Gruppe und jedes Jahr erfasst und in die Tabelle eingetragen. Die Tabelle liegt als Word-Dokument und als Excel-Dokument vor.

Entwicklung des Personalbestands

Anschließend sollte man überlegen, ob die Entwicklung des Personalbestands durch außerplanmäßige Ereignisse beeinflusst werden könnte. Stehen in einem Bereich zahlreiche Arbeitnehmer kurz vor dem Renteneintritt, so werden die Abgänge in diesem Bereich stärker ausgeprägt sein, als in den Jahren zuvor. Oder ist eine Rückkehr mehrerer Mütter oder Väter aus der Elternzeit zu erwarten, steigt der Personalbestand besonders an.

Im Zuge des demografischen Wandels werden mehr und mehr Mitarbeiter altersbedingt ausscheiden. Um den entsprechenden Ersatzbedarf möglichst präzise zu ermitteln und sich damit auf den demografischen Wandel vorzubereiten, bietet sich eine Altersstrukturanalyse besonders an. Die IHK Osnabrück-Emsland hat hierfür einen Demographie-Rechner entwickelt und bietet ihn auf ihrer Homepage zum kostenlosen Download an.

Im Online-Personalkompendium perso-net finden sich eine ausführliche Beschreibung und ergänzende Hinweise zum Demographie-Rechner.

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