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1.2 Praxistipps

Die Personalauswahl ist in der betrieblichen Praxis besonders wichtig. Kompetenzprofile auch für un- und angelernte Mitarbeiter, bilden eine gute Grundlage für die Auswahl von Weiterbildungsteilnehmern.

Auswahl der Mitarbeiter

Der erste Stolperstein ist die Auswahl von geeigneten Mitarbeiter. In einem, der eigentlichen Maßnahme vorgeschalteten Kurs wird schnell deutlich, ob die Teilnehmer geeignet sind. Und auch Schnuppertage oder -wochen zu Beginn der Maßnahme zeigen, ob die Mitarbeiter sich für die Weiterbildung eignen.

So können Betrieb und Mitarbeiter prüfen, ob sie sich richtig entschieden haben und der Teilnehmer kann gegebenenfalls aussteigen, ohne sein Gesicht zu verlieren.

Persönliche Gespräche

In jedem Fall sollte bereits während der Personalauswahl ein persönliches Gespräch mit den Mitarbeitern erfolgen. Dabei sollten Fragen geklärt werden, wie:

  • Ist Interesse an der Qualifizierungsmaßnahme vorhanden?
  • Wie schätzt der Betroffene die eigenen Defizite und Wachstumspotenziale ein?
  • Hält der Betroffene eine erfolgreiche Teilnahme für möglich?
  • Lässt die persönliche Lebensführung und die finanzielle oder zeitliche Situation eine Teilnahme an der Weiterbildung zu?

 

Direkte Ansprache

Die direkte Ansprache der Beschäftigten hat auch den Vorteil, dass die Mitarbeiter motiviert werden können. Mögliche Vorbehalte und Ängste können angesprochen und aufgelöst werden. Zudem können die Mitarbeiter im Vorfeld über die Notwendigkeit der Weiterbildung informiert werden.

Es können die Rahmenbedingungen erläutert werden und den Mitarbeitern Zertifikate oder gar Berufsabschlüsse angeboten werden. Bei einer erfolgreichen Teilnahme können sie mit einer Prämie oder einer höheren Eingruppierung entlohnt werden.

Umfassende Betreuung

Für diese Zielgruppe ist eine Weiterbildung eine besondere Herausforderung. Deshalb ist eine gute Betreuung und Unterstützung sehr wichtig. Neben den unmittelbaren Vorgesetzten und – falls abweichend – dem Leiter der Maßnahme können auch Lernberater oder Paten aus den zukünftigen Tätigkeitsbereichen diese Aufgabe übernehmen. Zudem sollte die Maßnahme möglichst während der Arbeitszeit erfolgen.

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