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1. Chancen und Potenziale

Mit flexiblen Arbeitszeitregelungen lassen sich viele positive Effekte erzielen. Generell helfen sie dabei, die Interessen des Unternehmens mit der individuellen Situation und mit der Lebensphase des Mitarbeiters in Einklang zu bringen.

Während für Mitarbeiter mit einem kleinen Kind beispielsweise passende Teilzeitmodelle wichtig sein können, wünschen sich viele erfahrene Mitarbeiter eine Regelung, die ihnen längere Auszeiten oder ein früheres Ausscheiden aus dem Erwerbsleben ermöglicht.

Motivation und Loyalität

Je stärker Mitarbeiter Arbeitszeitfragen selber steuern können, umso stärker kann auch der Anspruch vieler Mitarbeiter nach mehr Eigenverantwortung erfüllt werden.

Es ist damit zu rechnen, dass Motivation und Loyalität der Beschäftigten steigen und das Unternehmen als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen wird. Daneben wird ein wichtiger Beitrag geleistet, um die Beschäftigungsfähigkeit der Mitarbeiter zu sichern und Burn-Out-Effekten vorzubeugen.

Damit kann ein Unternehmen bereits heute den entscheidenden Grundstein legen, um mit einer alternden Belegschaft leistungs- und innovationsfähig zu bleiben.

Flexibilität und Produktivität

Letztlich erhält ein Unternehmen, welches seinen Mitarbeitern ein hohes Maß an Flexibilität gewährt, im Gegenzug auch ein hohes Maß an Flexibilität zurück. Wenn nicht die Stechuhr über Beginn und Ende der Arbeitszeit entscheidet, rückt eine Ergebnisorientierung an die Stelle einer bloßen Zeitorientierung.

In aller Regel gehen damit positive Effekte auf die Arbeitsproduktivität einher. Die personellen Kapazitäten lassen sich besser an Produktionsschwankungen und Kundenbedarf anpassen, ohne dass es zu Freisetzungen kommt.

Wichtige Erfahrungsträger können gehalten und Personalkosten gesenkt werden, indem Personalauf- und -abbau vermieden wird. In konjunkturellen Schwächephasen wird besonders deutlich, dass sich Unternehmen mit flexiblen Arbeitszeitmodellen wesentlich leichter tun.

Individuelle Arbeitszeitregelungen

Es gibt verschiedene Ansätze, mit denen sich die Arbeitszeit flexibler an die Unternehmens- und Mitarbeiterinteressen orientieren lässt. Weder punktuelle Maßnahmen noch ein ausgeklügeltes Gesamtkonzept mit vielen Standards führen zwingend zum gewünschten Erfolg.

Vielmehr kommt es zum einen darauf an, dass Unternehmensleitung und Führungskräfte das Konzept begrüßen und leben. Zum anderen müssen die Ansätze zu der Situation und den Wünschen der Mitarbeiter passen.

Somit sind individuelle Arrangements häufig die bessere Wahl und gerade für kleine und mittlere Unternehmen eine Chance, um im Wettbewerb um die gefragten Fachkräfte gegen gut sichtbare Großunternehmen zu bestehen.

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