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2.1 Praxisbeispiel

Das Bauunternehmen Max Früh aus Achern hat sich auf die Bereiche Ingenieur- und Tiefbau spezialisiert. Das Kerngeschäft des Betriebs besteht im Bauen von Brücken und Unterführungen. Um seine rund 150 Mitarbeiter an das Unternehmen zu binden, setzt der Mittelständler aktiv auf eine familienbewusste Personalpolitik.

Telearbeit

So wurde bereits mit zwei Beschäftigten eine Telearbeitsvereinbarung getroffen. Aber insbesondere im Bereich der Teilzeitarbeit ist der Betrieb immer wieder bereit, flexibel auf die Wünsche der Mitarbeiter einzugehen.

Halbtagsmodell

Um langjährige Mitarbeiter mit einer hohen Betriebskenntnis auch während der Erziehungszeit beschäftigen zu können, wird ein klassisches Halbtagsmodell praktiziert. Kaufmännische Mitarbeiter mit Kindern können vormittags konzentriert ihrer Tätigkeit nachgehen und sind nachmittags zu Hause, um ihre Kinder zu betreuen.

Das besondere an diesem Modell besteht in einer Kombination mit einem flexiblen Arbeitszeitmodell. Abhängig von den Öffnungszeiten der Kindergärten können die Mitarbeiter beispielsweise den Beginn und das Ende der Arbeitszeit flexibel gestalten. Ein Vorteil, der vor allem Alleinerziehenden besonders zugute kommt.

Arbeitsplatzteilung

Darüber hinaus gibt es auf Positionen, die ganztägig besetzt sein müssen, die Möglichkeit der Arbeitsplatzteilung. Zwei Mitarbeiter besetzen im Wechsel ihren Arbeitsplatz und profitieren von einem ausgewogenen Verhältnis von Arbeit und Privatleben.

Auf die Frage, welchen Stolpersteinen man aus dem Weg gehen sollte, wusste der Personalverantwortliche Ralf Goelz sofort eine Antwort: "Es gab keine Probleme. Wir kennen die Mitarbeiter ja schon so lange, es verlief alles reibungslos."

Im Ergebnis kann das Unternehmen langjährige Mitarbeiter langfristig halten und profitiert von ihrer Betriebskenntnis und ihrem Know-how. Hohe Einarbeitungskosten für neue Mitarbeiter werden vermieden.

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