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3.2 Vertrauensarbeitszeit

Bei diesem Modell verzichtet der Arbeitgeber vollständig auf eine Zeiterfassung. Er vertraut darauf, dass die Mitarbeiter ihre Aufgaben im Rahmen ihrer vertraglichen Vereinbarungen erfüllen.

Da die Aufgaben nicht in allen Einzelheiten im Arbeitsvertrag festgehalten werden können, muss dieses Modell in aller Regel durch Zielvereinbarungen ergänzt werden. Das Prinzip der Zeitorientierung wird durch eine Ergebnisorientierung ersetzt.

Vorteile

  • Im Idealfall optimale Verbindung von Mitarbeiter- und Unternehmensinteressen

  • Bedarfsorientierte Arbeitszeit

  • Vermeidung von Zeitschinden und Minutenmentalität

  • Wegfall des Verwaltungsaufwands für die Arbeitszeit

  • Positiver Einfluss auf Motivation und Mitarbeiterbindung

  • Verbesserung der Unternehmenskultur

  • Stärkung der Selbstkompetenz der Beschäftigten

Nachteile

  • Möglichkeit eines defizitären Zeitverhaltens

  • Gefahr von Leistungsverdichtungen

  • Keine Kontrolle von Überbeanspruchung und Burn-out-Effekten

  • Hohe Voraussetzungen an das Betriebsklima, die Führungskompetenz und die Selbststeuerungsfähigkeit der Mitarbeiter

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