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3. Eine gemeinsame Handlungsbasis entwickeln

Was bereits Teil der anfänglichen Überlegungen war, muss nun systematisch und für alle potenziellen Akteure erfolgen. Das heißt: Jeder Teilnehmer muss für sich entscheiden, in welchen Bereichen er Ansatzpunkte für eine Kooperation sieht. Wie werden Kosten und Nutzen eingeschätzt? Ist ein positiver Saldo zu erwarten?

Ansatzpunkte für Koopertationen

Anschließend sollten die verschiedenen Interessen diskutiert werden. Mitunter lassen sich auch Ansatzpunkte für Kooperationen finden, die über den Bereich der Fachkräftesicherung hinausgehen – beispielsweise um den Einkauf zu bündeln oder ein gemeinsames Produktmarketing zu entwickeln. Damit der Zeitaufwand so gering wie möglich bleibt und schließlich auch alle Interessen berücksichtigt werden, sollte ein erfahrenen Moderator diese Gespräche leiten.

Die ersten Treffen

In einem ersten Treffen sollten mögliche Ansatzpunkte gesammelt und erläutert, gebündelt und bewertet werden. Nach Abschluss dieser Sitzung sollte jeder Teilnehmer beurteilen können, welchen Nutzen er aus den einzelnen Ansätzen ziehen kann und ob der erwartete Nutzen in einem guten Verhältnis zu den geschätzten Kosten steht.

In einer zweiten Sitzung sollten dann die Ansatzpunkte ausgewählt werden, die für die meisten Akteure in Frage kommen. Doch dabei darf nicht vergessen werden, das Kooperationsprojekt als Ganzes zu sehen. Möglicherweise ist ein Teilnehmer bereit, einem für ihn weniger attraktiven Kooperationsansatz zuzustimmen, wenn im Gegenzug ein weiterer Ansatz ausgewählt wird, den er für besonders wichtig hält.

Mit wenigen Projekten beginnen

Die Wahrscheinlichkeit, dass die Interessen aller Teilnehmer ausgeglichen werden können, ist gerade in einem umfassenden Netzwerkprojekt sehr groß. Mit dem Umfang des Projekts steigen aber auch der Koordinationsaufwand und das Risiko. Deshalb ist es ratsam, mit wenigen Projekten zu beginnen, aber zeitgleich schon einen Zeitplan für folgende Projekte zu erarbeiten.

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