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6. Eine Trägerstruktur entwickeln

Der Erfolg in einem Netzwerk hängt häufig an einem unabhängigen Träger, denn in Unternehmensnetzwerken kommt es häufig zu Interessenkonflikten.

Gibt es keine neutrale Entscheidungsinstanz, ist es wahrscheinlich, dass sich einzelne Akteure auf Kosten der anderen durchsetzen. Damit besteht die Gefahr, dass das Vertrauensverhältnis und somit das gesamte Netzwerk beschädigt oder sogar aufgelöst wird.

Aufgaben des Trägers

Eine Trägerstruktur ist zudem sinnvoll, da in einem Netzwerk eine Reihe an Aufgaben erfüllt werden müssen, die von einzelnen Akteuren nur bedingt übernommen werden können. Der Träger ist damit beschäftigt, das Netzwerk zu koordinieren und netzwerkbezogene Aufgaben abzuwickeln. Dazu zählen:

  • Neue Mitarbeiter werben
  • Weiterer Unternehmen akquirieren
  • Marketing und Öffentlichkeitsarbeit
  • Den Bedarfs an weiteren Arbeitsfeldern ermitteln
  • Den Rahmenvertrag oder Letter of intents erarbeiten
  • Personalentwicklungsmaßnahmen im Verbund organisieren
  • Kontakte zur Arbeitsverwaltung und weiteren Promotoren knüpfen
  • Buchhalterische Abwicklung, Controlling und sonstige operative Tätigkeiten

Da der Träger keine eigenen wirtschaftlichen Interessen verfolgt, sind GmbH oder Verein besonders geeignete Rechtsformen. Bei letzterem sind jedoch einige steuerrechtliche Besonderheiten zu beachten.

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