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2. Ansätze

Die Münchner Comet-Firmengruppe (Comet Computer GmbH und Comet Communication GmbH) mit Niederlassungen in Berlin und Karlsruhe ist Full-Service-Dienstleister für alle Bereiche der Technischen Dokumentation und Softwareentwicklung. Die Unternehmensgruppe beschäftigt derzeit rund 75 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Orientierung an den Bedürfnissen der Mitarbeiter

Bereits Ende der 80er Jahre hat Comet eine Unternehmenskultur etabliert, die auf Chancengleichheit und Vereinbarkeit von Familie, Beruf und individueller Lebensplanung ausgerichtet ist. Das Konzept wird ständig weiterentwickelt, um den wandelnden Bedürfnissen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entgegenzukommen und sowohl dem Wohlergehen des Unternehmens als auch den Herausforderungen der innovativen Arbeitswelt Rechnung zu tragen.

Die ständige Bereitschaft zur Flexibilität und Innovation mit unkonventionellen Arbeitsformen haben sich inzwischen bewährt und erlauben es dem Unternehmen schnell auf den Markt zu reagieren und auch Krisenzeiten sicher zu überstehen.

Flache Hierarchien, permanente Weiterbildung und flexible Arbeitszeiten

Eine moderne Personalpolitik mit unkonventionellen Auswahl- und Bewertungskriterien, flachen Hierarchien und einer permanenten Weiterbildung im eigenen Schulungscenter und bei externen Seminaranbietern sowie eine intensive Einarbeitung ist Teil der Firmenkultur.

Zentrale Bausteine bestehen aber auch in flexiblen Arbeitszeiten in Voll- und Teilzeit, der Möglichkeit zur Telearbeit und Unterstützung bei der Kinderbetreuung. Sie ermöglichen die Verwirklichung privater und persönlicher Ziele ohne Verzicht auf eine attraktive, anspruchsvolle Arbeit. Die flexible Gestaltung von Arbeitszeit und Arbeitsort hängt im Wesentlichen von den tatsächlichen Projekt- und Arbeitserfordernissen ab.

Telearbeit

Um die Balance von Berufs- und Privatleben zu verbessern, geht die Unternehmensgruppe immer wieder unkonventionelle Wege. Die Erfahrungen mit der Einführung von Telearbeit waren ausgesprochen positiv.

Nach Rücksprache mit der Geschäftsleitung steht es bei Comet vielen Beschäftigten offen, unabhängig vom konkreten Anlass sowohl permanent als auch ad hoc vorübergehend vom Homeoffice aus zu arbeiten. Und dieses Angebot zur alternierenden Telearbeit wird gerne genutzt – insbesondere von Führungskräften und Projektverantwortlichen. Frau Marianne Pfister, Leitung PR und Marketing, unterstreicht allerdings deutlich: "Wir sind keine Telearbeitsfirma".

Kommunikationsmöglichkeiten

Dank moderner Kommunikationsmöglichkeiten reicht das Firmennetzwerk weit über die Bürostandorte hinaus. Speziell Internet und Intranet gewährleisten eine problemlose Einbindung aller "fernen" Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und unterstützen ihre aktive Teilnahme am aktuellen Firmengeschehen.

Um den gemeinschaftlichen Gedanken zu pflegen sowie Netzwerk und Kommunikationswege zu optimieren, legt Comet viel Wert auf Kommunikationsmanagement, wofür eigens eine Kommunikationszentrale geschaffen wurde.

Persönlicher Kontakt ist wichtig

Aber auch der persönliche Kontakt zwischen den Beschäftigten ist wichtig. Auf einer persönlichen informellen Ebene können Probleme häufig besser gelöst werden, als vom Telefon aus. Deshalb bedeutet Telearbeit bei Comet auch meist alternierende Telearbeit, das heißt die Beschäftigten arbeiten abwechselnd vom Büro und von zuhause aus.

Die Gefahr einer Isolation der Telearbeitenden wird damit ausgeschlossen und ein positiver Einfluss auf das Klima erzielt. Für das Gemeinschaftsgefühl sorgen aber nicht nur Besprechungen und Zusammenkünfte in der Firma, sondern auch private gemeinsame Veranstaltungen und Feiern.

Identifikation mit der Firmenkultur

"Nicht jedes Arbeitsmodell eignet sich für jeden. Das gilt auch für die Arbeit zu verschiedenen Zeiten und an verschiedenen Orten," erklärt die Firmengründerin Sissi Closs. Diese äußerst offenen und flexiblen Strukturen erfordern eine intensive Abstimmung und eine Identifikation mit der Firmenkultur, die auf Vertrauen beruht. Nicht die Stechuhr entscheidet, sondern das Arbeitsergebnis ist maßgeblich. Nur auf dieser Basis kann solch ein Modell funktionieren.

Und dieses Konzept funktioniert sehr gut. Ein höheres Maß an Flexibilität und Freiheit erzeugt ein höheres Maß an Motivation und Engagement. Das wirkt sich nicht nur positiv auf die Produktivität aus, zufriedene Mitarbeiter sind loyal und haben eine hohe Betriebsbindung.

Auszeichnungen für Comet

Comet wird immer wieder als Best-Practice-Unternehmen in der Öffentlichkeit vorgestellt und mit zahlreichen Auszeichnungen geehrt, wie mit dem ersten Preis der Bayerischen Staatsregierung für Chancengleichheit im Betrieb, der mehrfachen Vergabe des Total E-Quality Prädikats und der Verleihung der Bayerischen Staatsmedaille für soziale Verdienste an Frau Prof. Sissi Closs.

Auch wenn das Ziel der Maßnahmen von Beginn an in einer ausbalancierteren Gestaltung von Berufs- und Privatleben bestand, geht damit ein positiver Nebeneffekt einher. Die Auszeichnungen und Publikationen sind imageförderlich und steigern den Bekanntheitsgrad. Es gehen regelmäßig Initiativbewerbungen von fähigen Nachwuchskräften und qualifizierten Berufsrückkehrerinnen ein.

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